Islamismus – Eine menschenfeindliche Ideologie

Derzeit beobachten wir einen erschreckenden Vormarsch der islamistischen Terrormiliz des Islamischen Staates. Schon weite Teile Iraks und Syriens wurden durch die Barbarei des Kalifats zerstört. Kreuzigungen, Versklavungen und Enthauptungen von Andersdenkenden, Homosexuellen, säkularen Muslimen/Muslimas und allen anderen Menschen, die nicht in das Weltbild des Kalifats passen, sind an der Tagesordnung. Der Terrorismus des Islamischen Staates im Irak und Syrien trifft neben anderen ethnischen und religiösen Gruppen in besonderer Weise die in Kurdistan lebenden EzidInnen. EzidInnen sind eine kurdische Ethnie und umfassen eine Gemeinschaft von 800.000 bis 1.000.000 Menschen. Sie gelten als „Ungläubige“, die nach Scharia-Gesetzgebung keiner der drei (Buch-)Religionen zuzuordnen sind. Diese Tatsache ist für den IS Grund genug für Verfolgung und Vernichtung.

Als AntifaschistInnen sehen wir uns in der Pflicht, jede menschenfeindliche Bewegung entschieden zurückzuweisen. Dafür muss der Islamismus als Ideologie verstanden werden, die jegliche emanzipatorische Errungenschaft ablehnt. Geschlechtergleichheit, persönliche Freiheiten und politische Selbstorganisation werden als Bestandteile des Westens und der Moderne bekämpft. Islamistische Bewegungen einigen sich ebenso in ihrem Hass auf Juden und Jüdinnen und den israelischen Staat. Deren antimoderne Ideologie findet u.a. im Hass auf das Judentum ihren Ausdruck. Dieses steht hier für Bildung und Intellekt. Israel wird als Repräsentant der Moderne und persönlicher Freiheiten assoziiert.

Die Muslimbruderschaft – Kern islamistischer Bewegungen:

Um islamistische, sowie djihadistische Bewegungen und die barbarische Ideologie dahinter zu verstehen, betrachten wir zunächst die ägyptische Muslimbruderschaft. Diese versteht sich als eine internationale Bewegung und fungierte als „soziale Kraft“ in Ägypten mit Verbindungen zur Bevölkerung in Syrien, Palästina, Libanon, Jemen, Saudi-Arabien, Algerien, Marokko und Sudan. Das Symbol der Muslimbruderschaft verdeutlicht gut den islamistischen Charakter dieser Bewegung:

Symbol: Muslimbruderschaft

Das Symbol der Muslimbruderschaft

Das rote Buch im Symbol der Muslimbrüder stellt den Koran dar. Dieser wird von IslamistInnen als gesetzgebend betrachtet und steht in deren Augen höher als jede weltliche Gesetzgebung. Gefordert wird die ausschließliche Unterwerfung unter die Gesetze Allahs. Die religiöse Auslegung des Islams wird durch die Anerkennung des Korans als Verfassung zum politischen Islam. Dieser stellt eine im Kern reaktionär-fundamentalistische Bewegung dar. Die gekreuzten Schwerter illustrieren den Djihad, also die Kampfbereitschaft für den Weg Allahs. Dies wird mit dem unterstehenden Schriftzug „Bereite dich vor!“ noch unterstützt. Letztlich rundet der Kreis, als symbolisierten Internationalismus, das Zeichen der Muslimbrüder ab.

Der Ursprung heutiger islamistischer Bewegungen liegt in der 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft. Aus eben jener Bewegung entstand 1987 die Palästinenserorganisation Hamas, sowie 1989 das weltweit bekannte Terrornetzwerk al-Qaida. Des Weiteren ist die libanesische Hisbollah zu nennen, welche offiziell 1985 gegründet wurde. Allerdings agierte die Hisbollah inoffiziell schon ab 1982 im Zuge des Libanonkrieges auf Seiten der PLO und syrischer Truppen gegen Israel. Weitere Beispiele für islamistische Bewegungen sind die nigerianische Boko Haram, die der al-Qaida nahe-stehende syrische al-Nusra-Front und die somalische al-Shabaab.

Auch der Islamische Staat hat ursprünglich seine Wurzeln in einer Ablegerorganisation der Muslimbruderschaft, nämlich der al-Qaida. Heute funktioniert der IS ähnlich wie die populären Anfänge der Muslimbrüder. Er wird als Sammelbewegung wahrgenommen und ist für haltlose, unterdrückte junge Muslime und Muslimas ein soziales Auffangbecken. Vorhandene Strukturschwäche, Kriegszustände und das Fehlen von sozialen- sowie kulturellen Angeboten im Nahen und Mittleren Osten schaffen bei der Bevölkerung eine Perspektivlosigkeit. Der IS nimmt eine Rolle als „Kümmerer“ ein und verleiht diesen Menschen eine „Aufgabe“. Die prägenden IdeologInnen des Islamismus gab es allerdings schon vor der zunehmenden Popularität des IS.

Die Gefahr des Islamismus geht jedoch nicht nur von den genannten islamistischen Bewegungen und Milizen, sondern auch von „gehobenen“ islamischen Kreisen aus. Prominentes Beispiel hierfür ist der aktuelle iranische Präsident Hassan Rohani, der am jährlichen Al-Quds-Tag (Tag der arabischen Eroberung Jerusalems) offen judenfeindliche Hetze propagiert und seit seiner Amtseinführung bis Mitte 2015 über 700 Hinrichtungen durchführen lies. Obwohl Rohani gemeinhin als „gemäßigt“ gilt, steht der Iran damit, gemessen an der Bevölkerungszahl, auf dem weltweiten Spitzenplatz und übertrifft auch die durchgeführten Hinrichtungen unter seinem als „Hardliner“ betrachteten Vorgänger Ahmadinedschad. Ebenso dazu zu zählen ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan (ehemals Muslimbruder) der mit seiner AKP derzeit versucht, ein religiös geprägtes Präsidialsystem unter seiner Führung in der Türkei zu errichten, die kurdische Bevölkerung diskriminiert, zur Assimilierung zwingt oder gar bekämpft. Gerade wenn solch bekannte islamische Persönlichkeiten ein islamistisches Weltbild offenlegen, kommt dies dem Zulauf islamistischer Bewegungen zu Gute.

Der Djihad und die neue Qualität islamistischer Gewalt:

„Djihad“ bedeutet nach der Wortherkunft die Bereitschaft / der Kampf auf dem Wege Gottes (Allah). Ob es sich bei diesem Kampf um einen militärischen bzw. gewaltsamen Kampf handelt, geht aus dem Koran nicht hervor und wird von verschiedenen islamischen Strömungen unterschiedlich interpretiert. Ebenso ist es eine Frage der Auslegung, ob der Djihad offensiv, als Kampf gegen Ungläubige, verstanden wird oder nur defensiv zu betrachten ist.

Das oben beschriebene Symbol der bedeutenden Muslimbruderschaft verdeutlicht wesentliche Aspekte des heute existierenden Djihadismus. Eine weitere Eigenschaft djihadistischer Ideologie ist die Todesbereitschaft. Hier haben wir es mit einem eher modernen Ausdruck islamistischer Gewalt zu tun. Die Bereitschaft für Gott zu sterben ist beispielsweise im Afghanistan-Krieg 1978-1989 noch nicht zum Vorschein gekommen, und eigentlich ist der Suizid auch im Koran verboten. Erst im ersten Golfkrieg zwischen Iran und Irak begann die Propagierung und Umsetzung dieser Todesbereitschaft. Kinder wurden mit dem Glauben „Erst im Jenseits erwartet uns das wahre Leben“ auf Minenfelder geschickt und starben durch die Detonation. DjihadistInnen beziehen sich beim Selbstmord für den Djihad auf den Vers 64 der 29. Sure im Koran: „Dieses irdische Leben ist nur Zerstreuung und Spiel. Die jenseitige Wohnstätte aber ist wahrlich das eigentliche Leben, wenn sie (es) nur wüßten!“. Auch findet sich bei DjihadistInnen nicht selten ein Schlüssel um den Hals zur Öffnung des Paradieses.

Mit den Anschlägen auf die Twin Towers des World Trade Centers in New York City am 11. September 2001 offenbarte sich eine neue Qualität djihadistischer Gewalt. Der Anschlag ist als ein Angriff auf die individuellen Freiheiten der westlichen Welt zu verstehen. Dies war auch das Kernmotiv der DjihadistInnen. Es steht exemplarisch für die Motive djihadistischer „suicide killers“. Merkmale davon sind z.B. die Todesbereitschaft für den Weg Allahs, der Wunsch nach der Etablierung der Scharia als Verfassung der Vereinigten Staaten und der Antisemitismus in Form des Angriffs auf das Zentrum des sog. „Weltjudentums“ in New York.

Am Abend des 13. November 2015 ereignete sich in Paris ein islamistischer Angriff dieser Art auch in Europa. Auch hier zeigen sich die oben genannten Kernmotive djihadistischer AttentäterInnen. Die Mordorgie, die mehr als 130 Menschen das Leben kostete und über 350 Verletzte hervorbrachte, richtete sich gegen all jene, die in den Pariser Amüsiervierteln den Freitagabend genießen wollten.

Der Islamische Staat bekannte sich zu den Massakern in der „Hauptstadt der Prostitution und des Lasters. Bei einem Konzert, in einer Bar, in einem Fußballstadion und in einem Restaurant haben die Islamisten mit Schusswaffenangriffen, einer blutigen Geiselnahme und sieben von Selbstmordattentätern ausgelösten Explosionen den Tod an die Orte gebracht, wo Menschen ihr Leben genießen. Auch hier sind die Anschläge als Angriff auf den freiheitlichen Individualismus der westlichen Welt zu verstehen.

Der Satz „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.“ der al-Qaida TerroristInnen 2004, nach den Anschlägen in Madrid, bringt auch die Einstellung der Islamisten in Paris auf den Punkt.

Antisemitismus als gemeinsamer Nenner:

Wie oben schon angeführt eint sich im Islamismus der Hass auf das Judentum und den Staat Israel als gemeinsamer Nenner. Im Islamismus ist die Verbindung des historisch-muslimischen Antisemitismus und des modernen (europäischen) Antisemitismus zu beobachten. Im Koran galten Juden und Jüdinnen als schwach und besiegbar. Der moderne Antisemitismus schreibt dem Judentum und Israel Phänomene der Moderne zu und tritt somit welterklärend und verschwörungstheoretisch auf. Das Judentum gilt nach dem europäischen Antisemitimus als parasitär und mächtig. Dieses Zusammenspiel zwischen historisch-muslimischem und modernem Antisemitismus hat den Vernichtungsantisemitismus als Konsequenz und spiegelt sich z.B. in der Charta der islamistischen Hamas wieder. Dort wird z.B. eine Stelle aus der religiösen Überlieferung (Hadith) zitiert: „Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“ (Hamas-Charta, Artikel 6). Außerdem macht die Hamas auch Anleihen beim modernen Antisemitismus: „Der Zionismus macht nirgends Halt: Nach Palästina strebt er eine Expansion vom Nil bis zum Euphrat an, und wenn er sich diese Region einverleibt hat, folgt weitere Expansion und so fort. Die Pläne der Zionisten sind in den ‚Protokollen der Weisen von Zion‘ nachzulesen.“ (Hamas-Charta, Artikel 31)

Bei der ägyptischen Muslimbruderschaft wird das Judentum ebenfalls als Feindbild verstanden. Hier wurde 1938 auf deren Konferenzen das antisemitische und verschwörungstheoretische Hetzpamphlet „Die Protokolle der Weisen von Zion“ verbreitet. Zudem unterstützte die Muslimbruderschaft schon während der 1930er Jahre eine der historisch bedeutsamsten Figuren des islamistischen Antisemitismus, Muhammad Amin el-Husseini, zu seiner Zeit der palästinensische Mufti Jerusalems. Dieser bekämpfte die jüdische Bevölkerung in Palästina schon vor der Gründung Israels, sprach sich radikal gegen jegliche zionistische Bestrebungen aus, kollaborierte sogar mit den Nazis und kokettierte mit dem Vernichtungsantisemitismus der NS-Ideologie.

Auch bei anderen islamistischen Bewegungen findet sich Antisemitismus wieder. So verbindet al-Qaida ihren Antiamerikanismus mit antisemitischen Verschwörungsphantasien, in denen es jüdische Drahtzieher seien, die Amerika regieren und die somit ebenfalls zu bekriegen sind. Dies bestätigt den oben bereits genannten antisemitischen Charakter der Anschläge des 11. September. Auch die libanesische Hisbollah vertritt einen drakonischen Antizionismus. Dieser bedient sich ebenfalls an Verschwörungstheorien, gepaart mit reaktionär-fundamentalistischem Bezug auf Mohammeds Äußerungen im Koran, in denen Juden zum verhassten Feindbild heraufbeschworen werden. Außerdem äußerte ein Sprecher des IS erst im letzten Jahr, dass die Vernichtung Israels natürlich ein zentrales Ziel sei, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Diese Ideologie stellte sich auch in diesem Jahr bei drei Anschlägen mit djihadistischem Hintergrund in Europa unter Beweis. Zwei Tage nach dem brutalen Anschlag im Januar auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo, bei dem zwölf Menschen starben, wurden vier jüdische Männer in einem koscheren Supermarkt in Paris ermordet. Im Februar griff dann ein Attentäter eine Synagoge in Kopenhagen an und ermordete einen jüdischen Mann, der das Gebäude während einer Bar Mitzvah Feier beschützte. Wenige Stunden zuvor hatte der gleiche Täter ein Kulturzentrum angegriffen, in dem gerade eine Diskussionsveranstaltung über Blasphemie und Meinungsfreiheit stattfand.

Das Bataclan in Paris

Das Bataclan in Paris

Auch bei den jüngsten Anschlägen in Paris wurden die von Islamismus als negativ deklarierten Erscheinungen der Moderne in Juden und Jüdinnen personifiziert. Dies zeigte sich bei dem Angriff auf das ehemals von einem jüdischen Paar betriebene Bataclan und auf die pro-israelische Band „Eagles of Death Metal“. Wie oben schon angeführt, war bis zum September 2015 ein jüdisches Paar Inhaber des angegriffenen Veranstaltungsort Bataclan. Nach 40 Jahren Betrieb hatten sie die Konzerthalle verkauft, weil sie – wie viele französische Juden und JüdInnen – nach Israel auswanderten. Davor wurde das Paar des öfteren wegen ihrer jüdischen Identität und wegen des Abhaltens pro-israelischer Veranstaltungen, z.B. einer Gala zugunsten der israelischen Grenzpolizei Magav, zum Ziel salafistischer und radikal-palästinensischer Hetzer. Die salafistische Gruppe „Jaish al-Islam“ plante schon 2011 einen Anschlag auf das Bataclan und hat sich dann im September 2015 dem Islamischen Staat angeschlossen. Ebenso stand auch die an diesen Abend aufgetretene Band „Eagles of Death Metal“ aus antisemitischen Motiven im Visier der Islamisten. Diese spielte nämlich im Juli diesen Jahres in Tel Aviv und hatte dort trotz Druck der israelfeindlichen „Boykott, Desinvestition und Sanktion (BDS)“-Bewegung ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat ausgedrückt.

Ähnlich verhält es sich auch bei den öffentlichen Messerattacken auf jüdische ZivilistInnen und Sicherheitskräfte in Israel. Es ist davon auszugehen das die TäterInnen dieser Attentate sich bei diesen Angriffen auf die antisemitische Ideologie der Hamas beziehen, die auf diese Weise den Nahost-Konflikt in ihrem Sinne wieder aufleben lassen will.

Nicht mit falschen Freunden:

Für den Kampf gegen den Islamismus ist es wichtig, nicht die eine Islamistische Bewegung abzulehnen und eine andere als wichtigen Partner zur Durchsetzung des Bevölkerungswillens im Nahen Osten oder gar als Partner gegen den IS zu begreifen. Genauso paradox ist es, den Kampf gegen den Islamischen Staat als Vorwand für eigene Interessen zu benutzen, so wie es gerade von Seiten der westlichen Welt passiert. Wenn der türkische Staatspräsident Erdogan zum Kampf gegen den IS aufruft, nutzt er dies für die islamisch-nationalistischen Interessen seiner AKP und bombardiert Stellungen der kurdischen Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ. Wenn Russlands Präsident Putin Bodentruppen nach Syrien schicken will, um den Kampf gegen den IS aufzunehmen, meint er damit die Unterstützung des Diktators Baschar al-Assad. Die BRD hingegen verurteilt die Gräueltaten des Islamischen Staates und ruft auch zur Bekämpfung dieser Terrormiliz auf. Andererseits kooperiert Deutschland aber mit dem islamischen Holocaustleugner-Regime Iran und steigert den Export 2014 um 30%. Ebenso sehen wir Saudi Arabien nicht als legitimen Partner im Kampf gegen den Islamischen Staat. Trotz des strukturschaffenden Charakters und die Kooperation mit Ländern der westlichen Welt, herrschen in Saudi Arabien Teile der Scharia Gesetzgebung und Delikte wie z.B. Gotteslästerung wird streng bestraft.

Was tun?

Für uns als AntifaschistInnen stellt sich die Frage, wie diesen antiemanzipatorischen und menschenfeindlichen Ideologien begegnet werden kann. Wir sehen als unsere Aufgabe an, über islamistische und salafistische Strukturen aufzuklären und diesen entgegen zu wirken. Salafistische Prediger oder Koran-Verteiler sog. „Lies!“-Stände nutzen die benachteiligte Situation vor allem junger, muslimischer MigrantInnen aus, um sie für ihre Ideologie zu gewinnen und im schlimmsten Fall für den Djihad nach Syrien zu rekrutieren. Außerdem müssen wir uns klar von rechten Gruppierungen abgrenzen, die alle Muslime und Muslimas über einen Kamm scheren, und deren sog. „Islamkritik“ lediglich rassistische Hetze bedeutet. Es muss klar gemacht werden, dass die allermeisten Muslime und Muslimas keinerlei islamistische Ideologie vertreten. Oft ist es sogar so, dass muslimische Flüchtlinge vor eben diesen IslamistInnen aus ihren Herkunftsländern geflohen sind. Das Vorrücken des Islamischen Staates stellt z.Zt. einen der größten Fluchtgründe dar.

Gegen die Instrumentalisierung dieser Taten durch RassistInnen stellen wir unsere Solidarität mit den Betroffenen der Attentäter in Paris und mit allen vor islamistischer Gewalt geflüchteten Menschen. Muslime/Muslimas, JüdInnen, ChristInnen sowie Menschen ohne Religionszugehörigkeit müssen sich im Kampf gegen islamistischen Terror vereinen. Notwendig sind ein aufgeklärter Umgang mit Religionen und der Kampf gegen reaktionäre und antiemanzipatorische Ideologien jeglicher Ausprägung, wie Islamismus, Rassismus und Antisemitismus. Zu unterstützen sind die KämpferInnen im Nahen und Mittleren Osten, die sich trotz Krieg, Perspektivlosigkeit und Barbarei dem Islamismus in den Weg stellen.

Gegen Islamismus, Rassismus und Antisemitismus – Kein Bock auf Volk und Umma! 

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